banner
Solartechnik Michael Oppelt auf Solaranlagen-Portal.com
Solartechnik Michael Oppelt auf Solaranlagen-Portal.com

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was Sie schon immer über Solarenergie wissen wollten - hier entsteht nach und nach eine FAQ-Datenbank zu spannenden Fragen in der Photovoltaik.

Steigt das Ereignisrisiko mit einer PVA auf dem Dach bei Gewitter?

Sie haben in der Regel keine Blitzschutzanlage. Gewitter machen vor Ihrer PVA keinen Halt. Ist das Risiko eines direkten Einschlages nicht erhöht, so steigt es jedoch bei einem indirekten Einschlag, also einem Einschlag in der Nähe. Sie kennen das, wenn diverse elektronische Geräte in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit Ihrer PVA haben Sie noch zusätzlich dafür gesorgt, dass Kabelschleifen auf dem Dach diese induktiven Spannungen noch besser "einfangen". Um hier Schäden vorzubeugen, lassen sich verschiedene Überspannungsschutzeinrichtungen installieren. Diese können die schlimmsten (finanziellen) Gefahren bannen. In jedem Fall benötigen Sie eine Versicherung, die für den entstandenen Schaden aufkommt. Prüfen Sie, ob mögliche Forderungen des Versicherers hinsichtlich Überspannungschutz an Ihrer PVA erfüllt sind.

Was macht meine PVA auf dem Dach in der Nacht?

Sie stören sich an dem Gedanken, nachts direkt unter Ihrer PVA schlafen zu müssen mit dem Wissen, das da viele Kabel verlegt sind? In der Nacht produziert Ihre Anlage keinen Strom, die Kabel führen also keine Spannung.

Was sind AC und DC Speichersysteme?

AC steht für Wechselstrom, DC für Gleichstrom. Stromspeicher sind immer Gleichstromspeicher. Unser Stromnetz dagegen ist ein Wechselstromnetz.

Ein AC-Speichersystem ist also ein Speichersystem, das aus dem Gleichstrom vom Dach Wechselstrom macht, einen Teil davon sodann in Gleichstrom für den Speicher wandelt und bei Speicherentladung wieder zurück in Wechselstrom.

Beim DC-Speichersystem wird ein Teil des Stromes sofort in die Batterie geladen, es ist also effizienter, da bei der Stromumwandlung Verluste entstehen. Dagegen stehen andere Nachteile technischer Art.

Beide Speichersysteme haben Ihre Existenzberechtigung, AC-Systeme sind mehr verbaut, DC-Systeme bei Neuinstallationen im Kommen. Es ist meine Aufgabe den Kunden hinsichtlich Auswahl und Zusammenstellung der Komponenten zu beraten.

Die 70%-Regel - Was ist das?

Ziel der Regelung

Sie stören sich an dem Gedanken, nachts direkt unter Ihrer PVA schlafen zu müssen mit dem Wissen, das da viele Kabel verlegt sind? In der Nacht produziert Ihre Anlage keinen Strom, die Kabel führen also keine Spannung.

Verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten
1. Einsatz eines Funkrundsteuerempfängers

Die Abschaltung mittels Funkrundsteuerempfänger (FRSE) erfolgt nach einem Stufenplan auf dem Sie mit Ihrer "kleinen" Erzeugungsanlage auf der letzten Stufe stehen. Wenn überhaupt jemals abgeschaltet wird, dann nur für kurze Zeit, Schadensersatz ist zu zahlen.

VORTEIL: 100% der erzeugten Energie wird genutzt.
NACHTEIL: Anschaffungskosten ca. 500 Euro, es kann passieren, das der Netzbetreiber die PV-Anlage abschaltet, während man den Strom selber verbrauchen könnte,

2. Statische Begrenzung der Wechselrichterleistung auf 70% der Modulnennleistung

Dies wird durch Einstellung der Software auf dem Wechselrichter erreicht. Der Solarfachbetrieb und der Betreiber haftet für die korrekte Einstellung. Missbräuchliche Falscheinstellung kann zum Verlust der Einspeisevergütung und Rückforderungen führen. Für Anlagen <30 kWp eine technisch einfache und kostengünstige Alternative. Leistungsspitzen, die nur an wenigen Stunden im Jahr auftreten, werden auf 70% der Modulnennleistung am Einspeisepunkt abgeschnitten.

VORTEIL: Insbesondere bei Ost-West-Anlage einfachste und kostengünstigste Möglichkeit! Je nach Dachneigung ist die maximale Anlagenleistung bei Ost-West-Anlagen ohnehin auf ca. 70% begrenzt, da die Sonne nicht gleichzeitig voll beide Dächer bescheint
NACHTEIL: Ertragsverlust je nach Ausrichtung der Anlage ca. 3-7 Prozent des Jahresertrags.

3. Dynamische Begrenzung der Einspeiseleistung am Einspeisepunkt auf 70% der Modulnennleistung.

Macht Sinn bei Einsatz eines Stromspeichers. Ein Steuergerät misst die aktuelle Leistung am Einspeisepunkt . Falls die Einspeiseleistung am Einspeisepunkt 70% der Modulnennleistung überschreitet versucht das Steuergerät zusätzliche Verbraucher einzuschalten bzw. den Speicher zu laden, die Leistung des Wechselrichters wird nur im "Notfall" reduziert.

VORTEIL: Wenn aktuell Verbraucher Strom benötigen, kann die PV-Anlage entsprechend mehr als 70% der Modulleistung produzieren. Die Steuergeräte sind intelligent und können auf Wetterprognosen aus dem Internet zugreifen und so die Einbindung von Batteriespeichern planen und steuern
NACHTEIL: Kosten für Steuergerät ca. 600 Euro, bei Anlagen <10KWp wird der erhöhte Eigenverbrauchsanteil die Kosten nicht auffangen.

Hilfe mein Dachstuhl brennt und die Feuerwehr löscht nicht! Oder?

Bei einem Wohnhausbrand wird aus Sicherheitsgründen der Netzstrom abgeschaltet, damit es beim Löschen mit Wasser keine Probleme gibt, Wasser leitet Strom. Die Solarzellen Ihrer PV-Anlage produzieren bei Licht aber immer eine Spannung. Wenn man die Kabel vom Wechselrichter trennt, bleiben die Kabel trotzdem unter Spannung. Sogenannte Feuerwehrschalter sind erfunden, setzen sich aber im Markt aus vielerlei Gründen nicht durch. Im Grunde genommen handelt es sich bei einer PV-Anlage um eine "elektrische Anlage", für die es sogar eine DIN-Norm zur Brandbekämfung gibt. Hier werden unter anderem Mindestabstände für Sprüh- und Vollstrahl bei Nieder- und Hochspannungsanlagen vorgegeben. Problematisch ist, dass die Feuerwehr nicht ohne weiteres an die Dachhaut zum Löschen kommt. Ein Haus "kontrolliert" abbrennen zu lassen, nur weil darauf eine Photovoltaikanlage installiert ist, ist nicht Stand der Brandbekämpfung.

Welche Lebensdauer hat eine Photovoltaikanlage?

Ein Solarmodul besteht aus witterungsbeständgem Aluminium, Glas und Sand, ok, Silizium. Alle Modulhersteller geben eine Leistungsgarantie zumeist mit 25 Jahren bezogen auf 80% der Nennleistung. Daraus folgt, dass die "Lebenserwartung" natürlich länger sein wird, gehen wir von größer 30 Jahren aus. Der Wechselrichter als eigentliche "Arbeitsmaschine" der Anlage wird, falls erforderlich, nach Aufwand repariert. Das die verlegten Kabel im Dachbereich diese lange Bewitterung unbeschadet überstehen, nun, das muss man abwarten.

Funktioniert die Photovoltaikanlage auch bei Bewölkung?

Eine Photovoltaikanlage benötigt natürliche Sonnenstrahlung um Leistungswerte zu erreichen, die der installierten Leistung entsprechen. Selbst bei starker Bewölkung erzeugt Ihre Anlage noch Energie, allerdings dann im unterem Leistungsbereich, wobei monokristalline Module hier gegenüber Polykristallinen besser abschneiden.

Ist eine Reinigung der Module nötig?

Generell gilt, dass ab einer Dachneigung > 25° der Selbstreinigungseffekt durch Regen einsetzt. Möchten Sie ihre Module reinigen, dann mit kalkfreiem Wasser, z.B. Regenwasser. Fakt ist, dass man nach einer Reinigung am Wechselrichter deutlich ablesen kann, dass mehr Energie vom Dach kommt.... Ist die Anlage dann älter, können sich Moose und Algen vom unteren Modulrand ausbreiten und abhängig vom Neigungswinkel, früher oder später bei jeder Anlage für Verschattung, also Mindererträge, sorgen.

Was passiert mit meiner Photovoltaikanlage nach Beendigung ihrer Laufzeit?

IBC Solar als Hersteller und Lieferant der Anlage garantiert Ihnen die kostenlose Rücknahme der Module. Vermutlich werden dann auch die wertvollen Materialien der Unterkonstruktion mit zurückgeführt. Die Kosten der Demontage und des Transportes sind die Ihrigen. Schauen Sie in die Ihnen übergebene Anlagendokumentation unter PV Cycle.

Ich möchte den mit meiner PVA erzeugten Strom an alle Mieter meines Hauser verkaufen, geht das?

Technisch nur sehr aufwändig umsetzbar, vertragliche Regelungen sind notwendig. Sie müssen den Strom zzgl. EEG-Umlage berechnen und diese sodann wieder abführen. Der einfachere Weg ist über dem Vermieterzähler für die Regelungstechnik des Hauses den Strom ins Netz eingespeisen und so die Eigenverbrauchsquote realisieren.

Wieviel Eigenverbrauch ist überhaupt realistisch?

Einfamilienhausbesitzer mit einem normalem Jahresstromverbrauch schaffen 1/3 Eigenverbrauchsanteil. Kommt ein Stromspeicher dazu, reden wir von 2/3. Noch besser siehts es bei Firmen aus. Autohäuser, Arztpraxen, verarbeitende Betriebe wie Schlossereien u.ä. schaffen da schon mal eine Eigenverbrauchsquote von 80-90%

Sollte ich meine PVA versichern?

Sichern Sie Ihre Investition mit einer Versicherung! Man unterscheidet zwei Typen gerade wie beim Auto. Eine Haftpflichtversicherung benötigen Sie nur, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie mit Ihrer Anlage dritten einen Schaden zufügen können, z.B. Mietern oder Fußgängern, Fahrzeugen, usw. Eine Sachversicherung deckt Schäden im Bereich Überspannung, Wetterunbilden, Feuer, Diebstahl ab. Ertragsausfälle werden ersetzt usw. Vergleichen Sie das Angebot von Ihrem Gebäudeversicherer mit meinem Angebot.